Gelebtes Evangelium. Mit einem konkreten Ort.

 
Unser Ziel ist es, einen Ort für die Suche nach Gott, für gelebtes Evangelium anzubieten und diesen mit der verlässlichen Präsenz der Kirchen im neuen Stadtteil Dietenbach zu verbinden.
Im März 2018 reichten die beiden Stadtkirchen gemeinsamen einen ersten
Planungsentwurf für eine Präsenz in Dietenbach bei der Stadtverwaltung im Rahmen des Städtebaulichen Wettbewerbs ein. Dieser Planungsentwurf legt die Grundlage für ein kirchliches Gebäude im Zentrum des neu entstehenden Stadtteils. Im städtischen Planungsentwurf wird dieser Gebäudeentwurf als „Haus der Kirchen“ bezeichnet. Dieses soll für alle Bewohner*innen des neuen Stadtteils ein Ort der Begegnung und des Austauschs sein.

Ein Netzwerk der kirchlichen Akteure in den unterschiedlichen Bereichen soll entstehen. Das Netzwerk soll sich über den ganzen Stadtteil ziehen, den Menschen dienlich sein und zielgerichtet den sozialen Aufbau und das Zusammenleben vor Ort unterstützen.
Die beiden evangelischen und katholischen  Stadtkirchen sind Mitglieder in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) und sehen sich als konstruktive Dialogpartner für andere Religionsgemeinschaften. 
Ökumenische und interreligiöse Anliegen sollen gemeinsam beraten und geklärt werden.
Der Hintergrund
Die sozialen und religiösen Herausforderungen des Zusammenlebens spielen für Menschen als Sehnsüchte oder Bedürfnisse unbewusst oder bewusst eine Rolle bei der Beheimatung an einem neuen Lebensort. Je positiver diese Sehnsüchte und Bedürfnisse integriert werden, desto stabiler werden die sozialen Beziehungen und Verbindungen in einem neuen Stadtteil, desto höher wird die Lebensqualität an einem neuen Ort für viele Menschen.
Die Kirchen bringen ihre Erfahrungen ein und entwickeln kirchliche Strukturen für soziale und religiöse Fragen. Sie haben zudem aus ihrem diakonischen Verständnis heraus das Anliegen, soziale und spirituelle Themen von Menschen einzubringen, die nicht institutionell eingebunden oder ohne Stimme sind.